Was eine Website mit diesem Jungen macht, ist unglaublich!

DER UNFASSBARE GRUND, WARUM MAN IN MOSKAU STUDIEREN SOLLTE:
Nein.

Ich werde natürlich nicht den reißerischen Buzzfeed-Stil übernehmen, der sich zunehmend in sozialen Netzwerken breit macht und die Aufnahmekapazität des durchschnittlichen Internetnutzers langsam, aber sicher auf telegrammartige Überschriften, sowie Toplisten, Bildergalerien und virale YouTube-Videos absenkt. Aber genug der Vorrede.

Erinnert sich jemand daran, dass ich die Bibliothek in meiner Privatuni hier als klein bezeichnet habe? In einigen Gesprächen habe ich vielleicht sogar den Eindruck entstehen lassen, die Universtität sei schlecht ausgestattet. Mit dieser Kurzmeldung möchte ich das Image der meiner Meinung nach zentralen Institution in einer Universität retten. Ich bin mittlerweile umgezogen (Informationen folgen bald) und kann nun eeendlich damit beginnen, an einem Vortrag über Karl Haushofers‘ Grundlagen der Geopolitik zu arbeiten. Zu morgen. … Ein langer „Bibster“-Tag also? Nicht in Moskau. Ich sitze gemützlich in meinem neuen Zimmer am Laptop und greife als Student ohne Einschränkungen auf eine phänomenale Onlinebibliothek zu, den Biblioclub:

Screenshot der Internetseite
Screenshot der Internetseite

Eine tatsächlich schnell arbeitende Suchfunktion, die Ergebnisse liefert, verlinkte Inhaltsverzeichnisse, sämtliche Werke in DIGITALER Form zum Herunterladen (das heißt, dass sich der Text markieren und durchsuchen lässt!). Die Seite ist nach Fachbereichen gegliedert und der Großteil des Materials besteht aus zusammenfassenden Lehrwerken und Kompendien, nicht selten einschließlich sehr aktueller Auflagen aus 2012-2014.

Leser, die sich nun wundern, was an digital vorliegender Fachliteratur eigentlich so begeisternswert ist, beglückwünsche ich zur Studienfachwahl. Wer es gewohnt ist, auf Paper angewiesen zu sein, die in tausendseitigen Fachzeitschriften digital erscheinen, den mag dies nur noch ermüden. Für mich eröffnet sich hier aber eine ungekannt benutzerfreundliche Wissenswelt. Sicherlich fehlt mir auch ein bisschen die vertraute abgestandene Luft zwischen den Bücherregalen in Bayreuth, aber aus pragmatischer Sicht empfinde ich die Lösung meiner Universität hier als sehr angenehm.

Und nun, zurück an die Arbeit, ich!

PS: Tatsächlich würde mich im Sinne einer kleinen Leserumfrage interessieren: Studenten und ehemalige Studenten, über welche Kanäle gelangt man an eurer Uni bzw. in eurem Fach (!) an Literatur, welche Qualität hat diese? Ich habe die unbestätigte These, dass Geisteswissenschaften da grundsätzlich etwas konservativer sind, vor allem in Ländern wie Deutschland, in denen technologische Entwicklungen eher misstrauisch und kritisch betrachtet wird.

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